Dienstag, 22. Dezember 2015

"Einfach leben" [Infos zu Ökologie, Konsum und konsumfreien Leben]


Durch die Vorbereitung auf eine Präsentation zu Ökologie und einem "einfachen Lebensstil" bin ich bei mehreren Dokus und Diskussionen auf youtube hängengeblieben.
Wen so was interessiert, dort findet man Unmengen davon, einige besser, andere schlechter ;-)

Angefangen hab ich bei Raphael Fellmer's youtube Seite, und von da aus dann einfach weitergeklickt...

Hier wirds hoffentlich auch wieder etwas ausführlicher in diese Richtung geh'n - denn welchen Grund diese "5 Ökotipps für Anfänger" hatten, hab ich noch immer unbeantwortet lassen...

Samstag, 19. Dezember 2015

Stille Nacht [Ein Filmtipp]

Vor kurzem ist mir wieder eingefallen, dass ich mir vor zwei Jahren den Film "Stille Nacht" im Kino angesehen hab. - Natürlich ein paar Tage vor Weihnachten.

Darin geht's um die Geschichte von Joseph Mohr, dem Pfarrer der das berühmte Weihnachtslied verfasst hat, und das Dorf, in das er versetzt wurde. Der Film ist einerseits wunderschön weihnachtlich und kitschig, auf eine ganz einfache und dezente Art und Weise, andererseits stellt er die damalige Situation so gut dar, in der sich das Volk nach einem bodenständigen Glauben und der zugehörigen Liturgie sehnt (Deutsch statt Latein usw.). Mohr will die Kirche wieder näher zu den Menschen bringen.


Hier gehts zum Trailer.

Eigentlich war ich begeistert von dem Film, und als ich daran zurückgedacht habe, kam etwas Weihnachtsstimmung auf. Bei meiner "Recherche" jetzt stieß ich aber auf den Hintergrund des Films. Da sieht man das Ganze gleich mit anderen Augen, und ich weiß nicht ganz, was ich von der Sache halten soll. Ich würd' ihn am liebsten gleich noch mal sehen, diesmal mit einem anderen Vorwissen natürlich...
Den Zauber von damals wurde mir aber dennoch nicht ganz genommen...


Voraussichtlich werd ich dem Blog vor Weihnachten keinen Besuch mehr abstatten... Deswegen wünsch ich denen, die hier noch vorbeischauen Frohe Weihnachten und eine "stille" Zeit.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Mozart, Adaptionen und Theater

Seit ich ein kleines Kind war, liefen bei uns Musicals auf und ab, Mozart war eines davon. Deswegen freute ich total, als ich hörte dass das Musical in Wien wieder aufgenommen wurde. Schon ein halbes Jahr davor kauften wir Karten.

Dann saß ich drin, und wollte mich voll und ganz drauf einlassen. Noch am Abend davor bei der Autofahrt die CD gehört, die Lieder kann ich zwar ohnehin schon auswendig, aber es ist doch jedesmal wieder schön.

Nun wurde ich aber in der ersten Hälfte der ersten Hälfte (ihr versteht?!) mächtig rausgerissen. Erstmal eines der ersten Lieder ausgelassen (Roter Rock), einige Lieder(texte) umgeändert, gekürzt und rausgenommen! - Bei mir macht sich erstmal Enttäuschung breit.

Kennt ihr das? Ihr lest ein Buch, schaut dann den Film, und alles (oder einiges) ist ganz anders? Dasselbe Gefühl wie wenn man Theaterstücke mehrmals in verschiedenen Adaptionen sieht, oder eben Musicals, die dann oft Unterschiede zu den CDs aufweisen.

Uff, ich hab da manchmal ziemliche Probleme damit! Ich bin wahrscheinlich ein Gewohnheitstier ;-) Ist natürlich auch unfair, ich kenn so ziemlich jeden Text und jede Musikstelle von Mozart auswendig, und dann kommt genau das eine Lied und die eine Stelle nicht, grrml... Naja, man muss sich ja arrangieren, richtig?!

Ganz schlimm war's damals in einem Englischseminar, als wir mehrere Filmversionen von "Jane Eyre" schauten. WARUM ist das in dem einen so, dem anderen anders und im dritten ohnehin ganz verdreht?! - Tja, der Regisseur hat halt seinen eigenen Kopf...

Regie ist ja etwas, mit dem ich auch klar kommen muss - denn genau hier haben wir's wieder: einiges war sehr modern gemacht, angefangen bei den Kostümen etc. WARUM muss alles modern werden? Wenn ein Stück nun im 18. Jahrhundert spielt, sollten doch auch die Kostüme und das Bühnenbild dem angepasst werden, oder? Mozart hüpfte in strahlendweißem Shirt und Hose herum, das Barocke war nur angedeutet beim "Volk", die Familie Weber waren Hippies. Einiges ist verständlich (Mozart als Engel der Musik, oder gar als Prinz/König/Gott, ein Überirdischer sozusagen?), anderes bleibt mir suspekt.


Meinen ganzen Applaus hat der kleine eifrige Mozart (bzw. der junge Schauspieler) erhalten, der ganz emsig komponierte und dabei das Geschehen beobachtete (zuckersüß!), und die Baronin, die einfach so eine unglaubliche Präsenz und Stimme hatte <3.

Alles in allem eine gute Vorstellung, und ich werd mich sicher noch dran erinnern, aber bis zur nächsten Vorstellung/Wiederaufnahme bleib ich bei meiner CD ;-)